Hallo, ich bin Chris
Ich beschäftige mich seit den 1990ern in meiner Freizeit intensiv mit Computern und PC-Hardware. Aus persönlichem Interesse habe ich mich immer wieder mit Computern, deren Komponenten und Peripheriegeräten beschäftigt und mir technische Zusammenhänge überwiegend selbst erarbeitet. Deshalb wurde ich auch in meiner Familie immer wieder um Rat gefragt, wenn es um einen neuen PC oder Probleme mit dem Computer ging.
Zum Thema externe SSDs bin ich aber durch ein ganz alltägliches Problem gekommen, das wahrscheinlich viele kennen.
Wie alles mit meiner eigenen SSD-Suche begann
Ich war auf der Suche nach einer externen SSD, die ich sowohl zu Hause am PC als auch unterwegs am Laptop verwenden konnte. Zu der Zeit pendelte ich regelmäßig am Wochenende und wollte wichtige Daten für meine Arbeit immer dabei haben.
Also machte ich mich auf die Suche nach einer geeigneten externen SSD. Ich verglich Geschwindigkeiten, Speicherzellen, Cache, Anschlüsse und viele weitere technische Eigenschaften. Je mehr Informationen ich hatte, desto weniger wusste ich, welche externe SSD für mich die richtige ist. Welche Eigenschaften waren für meinen konkreten Anwendungsfall überhaupt wichtig? Bei dieser Frage tappte ich weiter im Dunkeln.
Dazu kamen die unterschiedlichen Angaben aus Herstellerinformationen, Testberichten und Nutzerbewertungen. Hersteller nennen oft nur Übertragungsgeschwindigkeiten, die unter optimalen Bedingungen erreicht werden. In unabhängigen Tests fallen die Ergebnisse je nach Testsystem und Testverfahren teilweise deutlich unterschiedlich aus. Und bei der tatsächlichen Nutzung können die erreichbaren Geschwindigkeiten je nach Anwendungsfall noch mal deutlich geringer sein.
Irgendwann wusste ich zwar sehr viel über externe SSDs, aber nicht, welche für meinen geplanten Anwendungsfall wirklich geeignet war.
Genau dieses Problem war letztlich der Grund, warum diese Website entstanden ist.
Nicht die technisch beste SSD – sondern die passende
Ich möchte nicht versuchen, für jeden Anwendungsfall die eine „beste“ externe SSD zu finden. Die gibt es meiner Meinung nach nicht.
Eine SSD, die für regelmäßige Backups vollkommen ausreichend ist, muss nicht gleichzeitig die beste Wahl für professionellen Videoschnitt sein. Und wer hauptsächlich Fotos, Dokumente oder andere Dateien zwischen zwei Computern übertragen möchte, hat andere Anforderungen als jemand, der regelmäßig mehrere hundert Gigabyte an Daten verschiebt.
Deshalb geht es bei meinen Empfehlungen nicht darum, welche SSD auf dem Papier die höchsten Werte erreicht.
Mich interessiert vielmehr:
Für wen ist diese SSD geeignet – und für wen eher nicht?
Dafür versuche ich, technische Informationen so aufzubereiten, dass auch Menschen ohne tief gehende Hardwarekenntnisse eine vernünftige Kaufentscheidung treffen kann.
So entstehen meine Empfehlungen
Eine wichtige Sache möchte ich dabei von Anfang an klarstellen:
Ich führe keine eigenen Tests der vorgestellten SSDs durch.
Wenn ich eine SSD vorstelle, beruht meine Einschätzung deshalb nicht auf eigenen Messungen, sondern auf der Auswertung verschiedener verfügbarer Quellen. Dazu gehören insbesondere Herstellerangaben, unabhängige Tests und Nutzererfahrungen.
Dabei versuche ich, Angaben nicht isoliert zu betrachten, sondern miteinander abzugleichen. Weichen Herstellerangaben und Praxiserfahrungen deutlich voneinander ab, weise ich darauf hin.
Ich verlasse mich dabei möglichst nicht auf eine einzelne Quelle. Gerade bei externen SSDs können sich Angaben und Messergebnisse teilweise deutlich unterscheiden.
Eine Herstellerangabe zur maximalen Geschwindigkeit ist nämlich genau das: eine Angabe des Herstellers. Ob diese Geschwindigkeit im Alltag tatsächlich erreicht wird, hängt unter anderem vom verwendeten Computer, Anschluss, Dateityp, Dateigröße und weiteren Faktoren ab.
Deshalb versuche ich, solche Angaben mit unabhängigen Tests und wenn möglich mit konkreten Erfahrungen von Nutzern abzugleichen.
Bei Nutzerbewertungen bin ich allerdings besonders vorsichtig. Eine Bewertung wie beispielsweise „Super Produkt, total schnell“ ist für mich kein ausreichender Beleg für die tatsächliche Leistungsfähigkeit einer SSD, weil unklar ist, worauf die Aussage basiert und ob hier ggf. ein Vergleich mit einer HDD für das Empfinden der Geschwindigkeit ursächlich ist.
Interessanter sind für mich ausführliche Nutzerberichte, in denen beispielsweise konkrete Geschwindigkeitsmessungen, das verwendete System oder andere nachvollziehbare Details genannt werden. Besonders hilfreich sind Nutzer, die ihre Erfahrungen mit Screenshots von Benchmark-Ergebnissen oder anderen konkreten Informationen belegen. Auch wenn mehrere Nutzer unabhängig voneinander vom selben Problem, wie beispielsweise einem zu kurzem Anschlusskabel, berichten, fließt das in meine Vorstellung mit ein.
Wenn verschiedene Quellen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, möchte ich das nicht einfach unter den Tisch fallen lassen. Stattdessen versuche ich einzuordnen, warum die Ergebnisse voneinander abweichen können und was davon für die praktische Nutzung relevant ist.
Warum ich nicht einfach möglichst viele technische Daten vergleiche
Bei der Recherche zu meiner eigenen SSD war ich irgendwann von den ganzen technischen Daten regelrecht erschlagen.
TLC, MLC, Cache, maximale Leserate, maximale Schreibrate, USB-Standards und zahlreiche weitere Angaben können durchaus wichtig sein. Aber nicht jede technische Eigenschaft ist für jeden Nutzer gleich relevant.
Deshalb versuche ich, mich bei meinen Empfehlungen auf die Eigenschaften zu konzentrieren, die für den jeweiligen Einsatzzweck tatsächlich eine Rolle spielen.
Wenn du beispielsweise eine externe SSD hauptsächlich für Backups von Fotos und Dokumenten suchst, ist eine möglichst hohe maximale Übertragungsgeschwindigkeit weniger wichtig als Zuverlässigkeit, Speicherkapazität, Preis und eine unkomplizierte Nutzung.
Wer dagegen regelmäßig sehr große Dateien bearbeitet oder verschiebt, hat andere Anforderungen.
Genau diese Unterschiede möchte ich herausarbeiten.
Mein Ziel ist deshalb, die vorhandenen Informationen so zu übersetzen, dass daraus eine praktische Entscheidungshilfe entsteht.
Transparenz ist mir dabei wichtig
Weil ich keine eigenen Produkttests durchführe, möchte ich besonders transparent damit umgehen, worauf meine Einschätzungen beruhen.
Bei den einzelnen Produktvorstellungen findest du deshalb die jeweils verwendeten Quellen. So kannst du nachvollziehen, woher bestimmte Angaben stammen und dir bei Bedarf selbst ein Bild davon machen.
Das bedeutet auch: Eine Empfehlung auf dieser Website ist keine Garantie dafür, dass sich ein Produkt bei jedem Nutzer exakt gleich verhält. Gerade bei externen SSDs können die tatsächlich erreichbaren Geschwindigkeiten und Erfahrungen von der verwendeten Hardware und dem jeweiligen Einsatzgebiet abhängen.
Aber ich möchte dir auf Grundlage der verfügbaren Informationen möglichst nachvollziehbar zeigen, welche externe SSD für deinen Anwendungsfall sinnvoll sein kann und welche nicht.
Meine eigene externe SSD
Übrigens habe ich meine Suche nach der „perfekten“ externen SSD irgendwann entnervt aufgegeben.
2021 habe ich mir eine Samsung T5 gekauft. Ich hatte bereits gute Erfahrungen mit Samsung-Produkten gemacht und wollte eine unkomplizierte und etablierte Lösung. Die T5 ist bis heute bei mir im Einsatz.
Da ich inzwischen nicht mehr regelmäßig pendle, nutze ich sie mittlerweile hauptsächlich als Backup-Laufwerk für meine täglichen Sicherungen.
Das ist vielleicht nicht die spektakulärste Anwendung für eine externe SSD. Aber genau darum geht es mir auch bei dieser Website: Eine gute SSD muss nicht die schnellste oder technisch ausgefeilteste sein. Sie muss zu dem passen, wofür man sie tatsächlich braucht.
Welche Produkte ich empfehle
Bei meinen Empfehlungen konzentriere ich mich überwiegend auf etablierte Hersteller und Modelle, zu denen ausreichend Informationen, unabhängige Tests und Nutzererfahrungen verfügbar sind.
Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass ein bekanntes Markenprodukt automatisch zuverlässig ist oder No-Name-Produkte grundsätzlich schlecht sind. Auch große Hersteller können Probleme mit einzelnen Produkten haben.
Allerdings sind mir bei einem Produkt, dem ich persönliche oder berufliche Daten anvertraue, neben den technischen Eigenschaften eben auch Faktoren wie nachvollziehbare Garantiebedingungen, Support, Langzeiterfahrungen und die Verfügbarkeit unabhängiger Informationen wichtig.
Wenn ich zu einem Produkt zu wenig belastbare Informationen finde, ist das für mich ein Grund, es hier nicht vorzustellen oder zu empfehlen. Auch wenn der Preis oder die technischen Daten auf dem Papier interessant sein mögen.
Was ich mit dieser Website erreichen möchte
Ich möchte dir die Recherche abnehmen, die mich bei meiner eigenen SSD-Suche irgendwann ziemlich frustriert hat.
Nicht indem ich dir einfach sage, welche SSD du kaufen sollst.
Sondern indem ich die verfügbaren Informationen aus verschiedenen Quellen zusammentrage, Unterschiede und Widersprüche sichtbar mache und sie auf unterschiedliche Anwendungsfälle herunterbreche.
Und indem ich dir aufzeige, welche Eigenschaften für deinen geplanten Einsatzzweck wichtig sind.
Damit du am Ende selbst entscheiden kannst:
Welche externe SSD passt zu mir, meinem Budget und meinem Einsatzzweck?
Denn die beste externe SSD ist nicht unbedingt die schnellste, teuerste oder technisch beeindruckendste.
Sie ist diejenige, die für deinen konkreten Zweck sinnvoll ist.