WD My Passport Wireless SSD

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  • Speicherkapazitäten:  250 GB | 500 GB | 1 TB | 2 TB
  • verfügbarer Speicher: 233 GB | 466 GB | 931 GB | 1,82 TB
  • Anschluss: USB 3.0 (USB 3.1 Gen 1)
  • Dateisystem: NTFS
  • bis zu  390 MB/s
  • Kabel:  USB 3.0 Kabel, ca. 50 cm lang
  • Maße:  13,5 x 13,5 x 3 cm
  • Gewicht: 440 g
  • Besonderheiten: SD-Kartenleser, Powerbank, WLAN

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Fazit

 

Varianten & Preise

 

My Passport Wireless SSD – Top oder Flop?

Western Digital ist bekannt für hervorragende Speicherlösungen. Aber an der My Passport Wireless SSD scheiden sich die Geister etwas. Entsprechend sind auch die Bewertungen eher durchwachsen. Aber diese externe SSD hat einige Besonderheiten und Vorteile, aufgrund dessen die Wireless SSD doch eine Vorstellung wert ist.

WD lässt sich diese Vorteile natürlich leider auch bezahlen. Entsprechend ist der Preis deutlich höher als bei normalen externen SSD. Zudem muss man sich etwas in die Bedienung und die Funktionen hineinfuchsen. Anstecken und los ist hier nicht bei allen Funktionen möglich.

Aber was sind denn nun die Vorteile der Passport Wireless SSD?

SD-Kartenleser und Kopierfunktion

Als eine der wichtigsten Funktionen ist hier der SD-Kartenleser zu nennen. Dateien werden direkt von der SD-Karte mit bis zu 65 MB/s auf die SSD kopiert. Dies geschieht je nach Einstellungen direkt beim Einstecken der SD-Karte oder erst nach dem Betätigen der Kopiertaste. Die Inhalte werden dann im Ordner SD Card Imports in einem Unterordner mit dem aktuellen Datum (Format: Jahr-Monat-Tag) abgelegt. Mittels einem der unterstützten externen Kartenleser können auch andere Kartenformate eingelesen werden. 

Allerdings gibt es hier schon einiges zu beachten. So unterstützt die Wireless SSD offiziell nur diese SD-Karten und externen Kartenlesegeräte. Zudem muss darauf geachtet werden, dass die SD-Karte spürbar einrastet. Dies ist manchmal etwas schwierig aufgrund des Gummiüberzugs.

Über den USB 2.0 Anschluss können aber auch USB-Sticks oder andere Speichergeräte angeschlossen werden. Und auch von diesen kann eine Sicherung auf der SSD angelegt werden. Diese Dateien werden dann im Ordner USB Imports und dort im Unterordner mit Datum abgelegt. 

Powerbank 

Über den USB 2.0 Anschluss können aber auch Smartphones, Action-Kameras oder andere mobile Geräte problemlos geladen werden. Die WD My Passport Wireless SSD hat nämlich eine Powerbank mit 6700 mAh integriert. Dadurch ist sie auch größer und schwerer als normale externe SSD. Die integrierten Lithium-Ionen Batterie ermöglicht mit einer Kapazität von bis zu 10 Stunden einen autarken Einsatz fernab von jedem Netz.

WLAN-Funktion

Die My Passport Wireless SSD besitzt zudem eine Wi-FI-Fähigkeit. So kann die SSD ein eigenes WLAN erzeugen. Die SSD lässt sich aber auch in ein bestehendes WLAN einbinden. So haben mehrere Geräte Zugang zu einem zentralen Datenspeicher – Ihre eigene Passwort geschützte Cloud.

Aber nicht nur das. Mittels Plex-/ DLNA-Standard oder WLAN lassen sich Filme und Musik auf Tablets oder Fernseher streamen. Dies ist insbesondere bei längeren Reisen mit Kindern sehr vorteilhaft. Die Kinder (und auch Erwachsenen) können während der Fahrt einen Film schauen. So vergeht die Zeit wie im Flug.

Mittels der WLAN-Funktion können Sie auch per Smartphone oder Tablet auf die SSD zugreifen. Mit der App „My Cloud“, die ab iOS 9 und Android 4.4 installiert werden kann, können direkt auf dem Smartphone Thumbnails von Fotos im RAW-Format angesehen werden. Aber auch das ist nicht bei allen Kamera-Modellen möglich. Hier eine Liste mit kompatiblen Modellen.

Für Wireless Kamera-Modelle wird zudem die Datenübermittlung mittels FTP über Wi-Fi unterstützt.

Design der Wireless SSD

Die externe SSD ist aufgrund der Funktionen und insbesondere wegen der Powerbank deutlich größer und schwerer als andere Modelle. Das macht die SSD nicht weniger mobil. Aber in Fällen, wo jedes Gramm wichtig ist, wäre es möglicherweise besser, sich andere leichtere Modelle anzuschauen. Beispiele für besonders leichte externe SSD sind der Trekstor SSD-Stick, die SanDisk Extreme Portable und auch die Samsung Portable T5.

Das Gehäuse ist quadratisch und aus grauem Kunststoff. Das Gehäuse an sich hat eine Kantenlänge von 12,5 cm. Aber die Wireless SSD kommt mit einem Gummiüberzug daher, der aus flexiblem Silikon ist. Dieser Gummischutz kann auch entfernt werden. Laut Hersteller kann die SSD mit dem Schutz eine Fallhöhe von bis zu einem Meter unbeschadet überstehen.

Ein Nachteil sind hier aber die offen liegenden Anschlüsse. Damit ist die Wireless SSD nicht uneingeschränkt für den Außeneinsatz zu empfehlen. Staub und Wasser kann hier ungehindert eindringen. Eine Möglichkeit die Anschlüsse zumindest etwas zu schützen, bietet natürlich die passende Tasche

Mitgelieferte Software

 

Im Lieferumfang enthalten ist neben der externen SSD auch ein USB 3.0 Kabel und ein Netzteil. Auf der Wireless selbst befinden sich die Software WD Access und das Benutzerhandbuch. Letzteres leider nur in Englisch. Andere Sprachversionen stehen auf der Western Digital Webseite zum Download bereit. Die deutsche Version gibt es auch als PDF-Version.

 

Mit der Software WD Access kann man diverse Einstellungen vornehmen. So kann beispielsweise festgelegt werden, ob der Inhalt einer SD-Karte direkt nach dem Einstecken kopiert werden soll oder erst nach dem Betätigen der entsprechenden Taste. Genauso lässt sich einstellen, ob nur neue Dateien gesichert werden oder ob jedes Mal ein komplettes Backup erstellt wird. Über die Software lässt sich auch die Firmware aktualisieren.

 

Die mobile Allround-Lösung

Western Digital orientiert sich mit der My Passport Wireless SSD am vernetzten Kunden. Ob Kamera-Drohne, Smartphone oder Wireless Foto-Drucker, sie kann direkt per Funk mit ihnen interagieren. Ohne PC können große Daten Mengen verwaltet und genutzt werden. Sie kann Ihre Medien per DLNA und Plex streamen und im Heimnetzwerk bereitstellen.

Und bei den vielen Funktionen, die die Wireless SSD bietet, sollte es nicht verwundern, dass nicht jeder sofort alle Funktionen ohne Probleme nutzen kann. Hier sollte aber jeder für sich selbst entscheiden, ob der Funktionsumfang einerseits das Geld wert ist. Und ob er andererseits die notwendige Zeit rechtfertigt, um sich genauer mit dem Produkt und allen Funktionen im Detail auseinanderzusetzen. 

 

Varianten und Preise

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